Projektarbeit 18.05.2011 Seite 9

 

In der Dämmerung werden die Kinder immer stiller. Auch bleiben sie jetzt dichter bei einander. Gemeinsam versuchen wir die jetzt vorhandenen Geräusche zu erklären.

Auf dem Rückweg zur Freizeitstätte haben wir einen Pfad vorbereitet.

Es ist jetzt völlig dunkel. Der Pfad ist alle 20m mit einem Knicklicht markiert.

Jeder soll einzeln den ca.200m langen Weg leise langgehen.

Die Mädchen sind zu zweit mutig. Die vorher am Tag lautesten Jungs drücken sich bis zum Schluss. Wir haben jede Menge Spass. Um 22.30 Uhr erreichen wir die Freizeitstätte. Die Eltern erwarten uns schon.

Ich verabschiede 16 rußgeschwärzte, müde und vor allem glückliche Kinder.

Die Mehrzahl istauf der Heimfahrt eingeschlafen.

 



Donnerstag, 5.5.2011, 3. Projekttag 10.00 Uhr

 



Treffpunkt ist heute wieder die Waldschule. Alle sind sichtlich müde. Ein

Morgenkreis mit Spielen macht sie wach, und wir gehen gemeinsam zu unserem
Waldsofa. Heute ist der Bau eines Unterstandes geplant. Auch
können alle sich im Schnitzen üben. Nach einer kleinen Unterweisung über die Handhabung von Schnitzwerkzeugen sind die Kinder auf sich gestellt.

Es haben sich kleine Gruppen gebildet. Sie fällen ca. 5m hohe Traubenkirschen

und bauen daraus Unterstände verschiedenster Art.

 

 

Einige fangen an ein Werkstück aus Grünholz zu schnitzen. Ich gebe ein

paar Tips, zeige auch ein Muster und überlasse sie sich selbst. In den
nächsten
drei Stunden verteile ich drei Pflaster. Alle sind vom Ehrgeiz gepackt,

wollen ihr Werkstück fertig bekommen.

Nach ca. 1 Stunde sind alle mit Schnitzarbeiten beschäftigt.