Projektarbeit 18.05.2011 Seite 11

 

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Reflexion Projektablauf

 



Frohen Mutes hatte ich mir Anfang April mein Projektthema ausgesucht.

Da mein Praktikumträger schon am Anfang des Jahres die Veranstaltungen fest

bucht war ein völlig neues Thema nicht möglich. Ich habe mir das Thema

Survival ausgesucht, weil ich dachte das ich als Jäger und Waldläufer in ca. 30
Jahren so viel Erfahrung gesammelt habe die ich Anderen mitteilen sollte.

Das mag ja auch so stimmen, ich hatte wohl vergessen in einer Großstadt zu

leben.
Nicht einschätzen konnte ich die enormen Vorbereitungen und die
dazu nötige Zeit.

Ich hätte nicht geglaubt, wie schwer es ist im Mai in Berlin, legal ein Lagerfeuer zu entfachen. Auch die Nutzung der Pflanzen ist nicht ohne weiteres möglich.

Für beinahe jede Kleinigkeit mussten Erlaubnisse und Genehmigungen besorgt werden. Hätte ich keine Unterstützung der Waldschule bekommen, wäre die Vorbereitung in dieser kurzen Zeit nicht möglich gewesen.

 



Am 2. Tag meines Praktikums begann mein Projekt. Die Teilnehmer hatten das
Thema selbst im Rahmen ihrer Projektwoche gewünscht. Es kamen
hoch motivierte Kinder, teilweise mit enormen Kenntnissen über Flora und Fauna.

Nicht bedacht habe ich die von den Eltern ermöglichte technische Ausstattung
der Kinder. So wurde dann auch bei den Orientierungsübungen
mittels GPS-Systemen geschummelt. Bei der nächsten Veranstaltung würde ich diese vorher einsammeln.

 

Sehr positiv war auch die Anwesenheit einer sehr engagierten Lehrerin. Gewaltausbrüche, ja durchaus üblich, wurden sofort  gestoppt, die immer selben Kinder in ihre Schranken gewiesen. Ich konnte mich auf das eigentliche Thema konzentrieren. Mit mehreren Kindern (hochbegabt) habe ich sogar Fachgespräche geführt.

Gefreut hat mich am allermeisten die Teilnahme der Mädchen. Die Jüngste

von allen hat ihr Feuer zuerst entzündet, auch waren sie bei der Nachtwanderung,

wenn auch zu zweit viel mutiger als die Jungs.

Ichhabe bei der Planung viel zu enge Zeitfenster vorgesehen. Einiges ist ausgefallen,
um nicht mitten im engagierten Erforschen der Thematik auf
eine andere Sache umzuschwenken. Die kleinen Pausen zwischendurch waren sehr willkommen und wurden zum Fußballspiel genutzt.